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Es werden Posts vom April, 2012 angezeigt.

Auf zur Sommerweide! (Videos)

Einige Muttertiere sind mit ihren Lämmern schon auf die Sommerweiden umgezogen. Die Tiere werden entwurmt und ihnen die Klauen geschnitten, am nächsten Tag geht es dann los. Da die Weiden einige Kilometer entfernt liegen, ist Anhänger fahren angesagt. Heute sind die Devon Longwool umgezogen (das kleine graue Etwas dabei ist Viola, mein Gotlandpelzschaf). Wie ihr seht, ist Verladen kein Problem. Border Collie? Wozu??
(Nein, wir haben sie nicht tagelang hungern lassen. Es gab ein ausgiebiges Frühstück.)



Die Gefahr, dass auf dem Anhänger gleich wieder ein Schaf umdreht und aussteigt wird im Normalfall dadurch gebannt, dass ich nicht nur passiv mit der Kamera in der Hand da stehe, sondern hinter den Tieren gleich die Klappe schließe.

             Auf der Sommerweide angekommen, gibt es nur einen Gedanken: FRISCHES GRAS!


Die weißen Punkte in der Ferne sind die anderen Schafe, die Ryeland und die Mixe mit ihren Lämmern.


Ende der Lammzeit

Heute mittag hat dann endlich Rose gelammt. Glücklicherweise mitten am Tag und Andie war auch hier. Denn alleine hätte sie es wohl nicht geschafft. Zwei relativ große Böckchen lagen nicht richtig. Der erste hatte gar kein Vorderbein vorne, der zweite nur eines. Andie hat sie beide gesund auf die Welt gebracht, Mutter und Lämmer wohlauf. Tja, und die Lämmer sind natürlich kohlrabenschwarz. Und haben lange Schwänze... und die Wolle, und die Köpfchen. Und obendrein zwei Böckchen. Othello, der Black Welsh Mountain Widder, hat nach seinem sehr kurzen Gastspiel bei den Shetlandern wirklich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ist schon recht ärgerlich.

Jedenfalls können jetzt ENDLICH die Überwachungskameras aus bleiben. Kein Hochschrecken mehr nachts, kein besorgter Blick zum Monitor. Herrlich. Ich werde in den nächsten Tagen einmal ausrechnen, wie die Ablammquote ist und das Verhältnis männliche zu weiblichen Lämmern. Falls es jemanden interessiert. Das Wichtigste: Wir sind wirklich ko…

Auf der Suche nach der Vaterschaft

Zwei Shetlanddamen machten es immer noch spannend. Gestern hat dann endlich Queenie gelammt. Es sind -Nummer fünf und sechs- zwei kohlrabenschwarze Lämmer. Schon wieder schwarz. Nun gut. Auch nicht wirklich überraschend bei einer dunkelgrauen Mutter und einem dunkelbraunen Bock. Immerhin beides Mädchen, fit und gesund, das ist die Hauptsache. Etwas machte uns jedoch stutzig. Shetlandschafe gehören zu den nordischen Kurzschwanzschafen. Die Schwänze der anderen Lämmer enden weit über dem Sprunggelenk (das mittlere, stark gebeugte Gelenk!), es sind wirklich richtig kurze Schwänzchen. Queenies Mädchen haben recht lange Schwänze, mehr als doppelt so lang. Die Form des Köpfchens besonders bei dem größeren Lamm sieht auch irgendwie ganz anders aus als bei den anderen Shetlandern. Und dann die Wolle. Gerade die anderen Schwarzen haben richtig glänzende und ganz weiche, recht lange Wolle. Die beiden Neuen haben kurze krause, eher stumpfe und rauhere Wolle. Irgendwie sieht besonders die eine au…

Ryelands beim Friseur

Zum Scheren ist es ja noch etwas zu früh. Unsere Rassen sind größtenteils aber im Gesicht auch stark bewollt, besonders die Ryelands können dann manchmal nicht mehr richtig aus den Augen gucken.


Nachdem am Samstag dann eine Ryelandaue auf dem Weg zum Futtertrog fast eine Lamminteressentin über den Haufen gerannt hat, habe ich  beherzt zur Schere gegriffen. Jetzt können die Damen wieder richtig gucken.


Shetlandlämmer beim Spiel

Kurz und etwas wackelig, ich bitte das zu entschuldigen.

Ostereierfarbenresteverwertung

Ist doch zu schade, die Ostereierfarbe wegzukippen, wenn da noch ein Körbchen Wensleydalelocken herum steht, die nicht richtig sauber zu kriegen sind. Nun sind sie bunt.

Rooing oder: Das gerupfte Huhn

Viele ursprüngliche Rassen stoßen ihre Wolle im Frühjahr nahezu selbst ab. Meine Shetlander sehen teilweise aus, als hätten sie einen Mantel an. Bei US-amerikanischen Shetlandzüchtern habe ich in Blogs gesehen, dass sie die Wolle ihrer Tiere "abpflücken", so läßt sich das "rooing" wohl am passendsten übersetzen. Vorteil ist, dass nur die alte Wolle entfernt wird, sie bricht an der Schwachstelle ab und die Tiere behalten einen Flaum der bereits neuen Wolle.

Heute habe ich es bei Mary versucht. Ich habe am Hinterteil angefangen, da war die Wolle richtig lose. Ich habe mich dann vorgearbeitet bis zum Kopf. Es ging relativ gut, nur im Nacken und an den Schultern saß die Wolle noch etwas fester, ließ sich aber auch lösen.


Mary war recht unruhig, aber sie kennt es auch nicht,  angebunden zu sein und festgehalten zu werden. Meine Annahme, dass die Prozedur sehr unangenehm ist und sie bei erstbester Gelegenheit die Flucht ergreifen würde, hat sich nicht bestätigt.  Als ich …

Neunpfünder

Heute Nacht gegen 3Uhr hat die letzte der Ryeland abgelammt. Ein strammes Mädel mit mehr als neun Pfund hat das Licht dieser Welt erblickt. Sie ist damit fast so groß wie die vier Wochen alten Ryelandlämmer... Sie machte zwar einen extrem fitten Einduck und die Mutter kümmerte sich gut, dennoch gehe ich gerne auf Nummer sicher, melke etwas Biestmilch ab und gebe es dem Lamm. Gerade nachts, wenn dann doch das Bettchen ruft und ich nicht warten möchte, ob der Zwerg das Euter findet. Zugegeben, egoistisch. Für diesen Zweck habe ich jedenfalls diese kleinen Puppenfläschchen, die man gefüllt mit Zuckerperlen kaufen kann. Die Zuckerperlen darf mein Mann essen, die Fläschchen sind für Neugeborene gut geeignet, weil sie flexibel sind und man durch Drücken etwas Milch in das geöffnete Mäulchen laufen lassen kann, wenn der Zwerg sich weigert, dran zu saugen.
Dieses Riesenlamm jedenfalls, kaum hatte es den Sauger in der Schnute, fing derart kräftig an zu saugen, dass nicht nur das Fläschchen in N…

Fotosession

Mehr Shetlandlämmer

Fast genau 24 Stunden nach Marcy hat Josie gelammt. Ihre Zwillinge, auch ein Pärchen, sind deutlich kleiner als die beiden Schwarzen, aber genau so fit. Und sie haben so tolle Farben, ich bin begeistert. Das etwas hellere ist das Mädel, ich bin ganz verliebt in sie. Auf den Bildern seht ihr sie einmal von vorne und von hinten, so kann man bei dem Böckchen die schöne Schattierung erkennen. Auf dem oberen Bild ist das Mädel links, auf dem unteren Bild rechts zu sehen. Und die Beiden haben nicht wie die Schwarzen wuscheliges Fell, sondern am Körper eher Löckchen. Ich bin sehr gespannt, ob man das später noch erkennen kann.
Auch hier bitte ich die schlechte Bildqualität zu entschuldigen, aber ich wollte unbedingt Bilder von den Lämmern einstellen. :-D



Oster-Shetlandlämmer!!!

Gestern abend, kurz vor Mitternacht, war es endlich soweit. Allerdings keine der Damen aus dem vorigen Post, sondern die rotbraune Marcy war die erste bei den Shetlandern. Ein Zwillingspärchen hat sie auf die Welt gebracht. Das Mädel ist kohlrabenschwarz, das Böckchen ist auch richtig schwarz, hat aber eine weiße Mütze auf und gestichelte Ohren. Sehr niedlich. Die Beiden sind so kuschelweich, ihr müßtet fühlen können. Zum einen bin ich erstaunt, dass aus diesem kleinen Schaf, das keineswegs die dickste der Shetlander war, zwei relativ große Lämmer zum Vorschein kamen. Zum anderen bin ich baff, wieviel Wolle die Beiden schon haben. Das kenne ich von unseren anderen Rassen nicht. Die Walliser und die Wensleydale haben ja Locken, da scheint sogar die Haut noch durch. Die Ryeland und die Devon haben auch recht dichtes Fell, aber längst nicht so viel. Und die Shetlander sind sooo weich. Aber ich wiederhole mich...


Ich bitte die schlechte Qualaität zu entschuldigen. Es ist heute recht dunkel…

Shetlandlämmer??

Eins vorweg: Ich habe den Artikel aus der tina unter Presse eingestellt. Aber ich fürchte, er ist nicht zu lesen. Falls jemand einen Tipp hat, wie ich das ändern kann, wäre ich sehr dankbar.

Die Lammzeit neigt sich dem Ende zu. Es sind noch einige Tiere tragend, mit deren Lammungen wir nahezu täglich rechnen. Die schwarze Wensleydale Winnie, eine Ryeland, sowie die Shetlander schieben noch ihre dicken Bäuche über die Weiden.

Besonders bei den Shetlandern bin ich schon ganz hibbelig. Die Lämmer, die ich bisher bei anderen Züchtern gesehen habe, sind extrem niedlich und ich bin soooo gespannt, welche Farben meine haben werden. Die Mütter haben vier verschieden Farben, der Bock hat noch eine andere Farbe. Dann gibt es noch fast unendlich viele Abzeichen bei den Shetlandern.

Hier Bilder von drei hochträchtigen Damen. Man beachte die -für Zwergschafverhältnisse- großen und prallen Euter.



Bericht in der tina

In der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift tina ist ein netter Bericht über uns. Vor zwei Wochen waren die JournalistinClaudia Reshöft und der Fotograf Michael Müller einige Stunden bei uns um über unsere Osterlämmer berichten zu können.

Nun finden wir uns in bester Gesellschaft in der tina u.a. zwischen einem Interview mit Armin Müller-Stahl, leckeren Osterrezepten und dem Erlebnisbericht "Ich wußte nicht, dass mein Freund ein Mörder war".... ;-D

Im Herbst soll in der tina Land & Leute ein ausführlicherer Bericht erscheinen. Michael hat über 1000 Bilder von all unseren Rassen gemacht und Claudia hat eine Menge Informationen in ihren Block notiert. Wir sind gespannt.

In den nächsten Tagen scanne ich den Artikel und stelle ihn unter "Presse" ein, damit ihr auch nachlesen könnt, wie idyllisch es hier ist und was ich für ein fröhlicher Mensch bin. ^^