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Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

Vorbereitungen für den Winter

Im Winter holen wir alle weiblichen Tiere auf die Hausweiden. Die hochtragenden Tiere haben wir dann nachher im Stall hinter dem Haus, um sie mit der Kamera vor allem auch nachts im Blick zu haben. Tagsüber dürfen sie auf die Weiden, aber nachts sind sie dann im Stall.

Nun ist der Platz im Stall begrenzt und der Stall läßt sich auch aufgrund der Lage unseres Grundstücks nicht vergrößern. Vor allem vor Regen und Wind möchten wir aber alle Tiere schützen, und auch im Trocknen füttern können. Warm muss ein Stall nicht sein, nur Schutz vor Wetterunbill bieten.

In diesem Winter werden wir zum ersten Mal den Einsatz eines ehemaligen Folien-Gewächshauses ausprobieren. Der Vorteil liegt auf der Hand, es ist deutlich günstiger und leichter aufzubauen als ein fester Stall. Im Frühjahr kann es dann wieder abgebaut werden.
Diesen Winter werden dort die Jungtiere einziehen und die Muttertiere, die aus verschiedenen Gründen nicht gedeckt werden.















Jamie hat ein neues Zuhause

Den Großteil unserer Lämmer verkaufen wir jedes Jahr. Wenn es von Anfang an klar ist, dass ein Lamm später verkauft wird, versucht man, sein Herz nicht so daran zu hängen und Namen bekommen sie dann sowieso nicht. Ich kann hier nicht über jedes verkaufte Lamm berichten. Aber von einem besonderen, von Jamie, möchte ich doch erzählen.

Im Post Mehr Shetlandlämmer habe ich ja schon berichtet, dass er, damals noch namenlos, mit seiner Zwillingsschwester das Licht dieser Welt erblickt hat. Über diese beiden Shetlandlämmer habe ich mich besonders gefreut, da sie so schöne Farben und Abzeichen haben. Und ich habe sofort beschlossen: Diese beiden bleiben auf jeden Fall, das Böckchen kann später die anderen Auen decken.

Leider zeichnete sich mit der Zeit ab, dass Jamie, wie er inzwischen hieß, keine Hörner bekommen würde. Sehr, sehr schade, denn bei der gehörnten Variante der Shetlandschafe haben die Böcke wunderschöne Schneckenhörner. So wie meine beiden bisherigen Zuchtböcke Jimmy und Johnny, …

Die war doch nicht nur fett...

Wir waren im Frühjahr schon recht enttäuscht, dass nur 50% unserer Black Welsh Mountain Auen gelammt haben - nämlich eine. Sie hatte zwar ein sehr schönes Zwillingspärchen, aber die andere war nicht tragend. Da Othello, der Black Welsh Mountain Widder, partout nicht im Herrenclub, sprich auf der Bockweide bleiben wollte, haben wir im Frühjahr eine kleine Weide abgezäunt, auf der er dann zufrieden mit seinen Damen lief. Black Welsh Mountain sind ja saisonal. Dachten wir. Die zweite Aue, die im Frühjahr nicht tragend war, war schon im Winter recht dick. Über Sommer, auf unserer guten Moorweide, wurde sie immer dicker, so richtig rundum, wie ein Fass.

Montagmorgen stellten wir dann aber fest, dass sie doch nicht nur fett war. Da stand nämlich ein kleines pechschwarzes Black Welsh Mountain Lamm neben ihr.
Black Welsh Mountain sind also offensichtlich asisonal, d. h., dass sie im Gegensatz zu den meisten Schafrassen das ganze Jahr über brünstig werden können, wie z.B. auch un…

Vermessungsarbeiten

Heute haben wir dann das 50Meter Maßband genommen und haben die Weide vermessen, die auf jeden Fall als erstes wolfssicher eingezäunt werden soll. Sie liegt zwischen dem Tensfelder Moor und dem Trappenkamper Forst mitten in der Walla Pampa.

Da kommen schon ein paar Meter zusammen. Artie steht hier am unteren Ende der Weide, direkt über seinem Kopf ist der Stall am oberen Ende zusehen.





Gute 400m haben wir in der Länge gemessen, 150m oben und 200m unten in der Breite. Das sind ordentlich ein paar Meter Zaun, die da verbessert werden müssen.

Der Wolf im Kreis Segeberg

Im August ging es erstmals durch die Presse: In Schleswig-Holstein ist ein Wolf in eine Fotofalle getappt. Es ist der erste lebende Wolf, der nach 200 Jahren hier gesichtet wurde. 2007 gab es schon einmal einen - der konnte aber erst tot von der Straße geborgen werden, er war im Kreis Ostholstein überfahren worden.

Was bedeutet das für uns Schafhalter? Zunächst einmal: Ich habe viel mehr Angst, dass freilaufende Hunde unsere Schafe hetzen. Auch wenn sie zu dämlich sind, ein Tier zu reißen; ein Schaf kann aufgrund des Stresses sterben, verlammen, wenn es tragend ist, und vor allem kann eine Herde in Panik ausbrechen und großen Schaden anrichten. Ihr erinnert euch an das Zugunglück in einem Tunnel 2008? Dort hat auch vermutlich ein Hund die Tiere in Panik versetzt.

Da der jetzt gesichtete Wolf sich aber im westlichen Kreis Segeberg, unserem Kreis, aufhält, habe ich um die Beratung des Wolfsbeauftragten gebeten. Herr Matzen vom Freundeskreis freilebender Wölfe war hier und hat sich unse…

Das erste Mal

Wenn die Lämmer ca. sechs Wochen alt, bekommen sie  zum ersten Mal eine Wurmkur. Heute war es soweit, der Großteil der jungen Walliser Lämmer ist im richtigen Alter. Bei der Gelegenheit werden dann auch gleich die Klauen geschnitten, sofern es nötig ist. Auf den Weiden nutzen die Klauen leider viel zu wenig ab.




Wer fertig ist, bekommt eine Markierung.