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Es werden Posts vom 2013 angezeigt.

Jahresendmeldung

Lange habe ich an dieser Stelle nichts von uns hören lassen. Bitte entschuldigt, ich weiß, dass viele von euch gerne Neuigkeiten von uns lesen.
Zur Beruhigung vorweg: Es hatte keinen triftigen Grund, dass hier so lange Funkstille war. Uns und den Schäfchen geht es gut. Vielleicht lässt es sich am ehesten mit einer gewissen Internet-Müdigkeit erklären. Da ich auch beruflich den ganzen Tag vor dem Rechner sitze und viel im www unterwegs bin, ist dann irgendwann einfach die Luft raus. Zu Hause müssen dann auch vor allem die Tiere versorgt werden.

Eine, bzw. zwei sehr erfreuliche Neuigkeiten möchte ich euch aber auch nicht vorenthalten, die wären eigentlich einen eigenen Blogeintrag wert gewesen.... Sie heißen Murphy und Dave und sind unsere Border Collies. Unsere alte Mischlingshündin Luise mussten wir im September leider gehen lassen und es sollte eigentlich kein neuer Hund her. Dieser Gedanke hielt allerdings nicht lange vor, und so zogen bei uns der dreijährige Murphy und kurz danach We…

Endlich Sommer - und was sagen die Schafe dazu?

Wir sind froh, dass es nun endlich wärmer ist nach dem langen, kalten Winter und dem nassen Frühjahr. Doch kein Schaf mag wirklich warme Tage. Je nach Rasse kommen die Tiere mehr oder weniger gut mit der Hitze klar. Allen gemein ist, dass sie den größten Teil des Tages im Schatten verbringen. Die Tiere ziehen immer den Stall dem natürlichen Schatten beispielsweise unter Büschen vor. Ich persönlich finde es unter Bäumen und Büschen ja angenehmer, auch wenn einen da eher mal die Fliegen piesacken.

Gefressen wird dann ab spätnachmittags und vor allem nachts. Vor allem die Walliser meiden die Sonne, wo es nur geht. Auch wenn die Tiere geschoren sind, macht ihnen die Hitze zu schaffen. Wolle isoliert ja durchaus auch gegen Wärme. Natürlich muss immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Bei diesen Temperaturen und der Trockenheit saufen die Tiere ca. ein bis eineinhalb Liter pro Tag und Tier.




Wenn wir kommen, trauen sie sich aber doch kurz aus ihrer Deckung,                               …

Schur 2013.1

Entschuldigt bitte, dass es hier so lange nichts zu lesen gab. Es ist nichts Schlimmes passiert, was mich etwa abgehalten hätte, es war einfach viel zu tun.

Die Lammzeit ist mittlerweile längst abgeschlossen, die ersten Lämmer sind sogar schon in ihr neues Zuhause umgezogen.

Die Tiere sind alle auf Sommerweide. Da es im April und Mai viel zu trocken war, haben wir die Muttertiere mit Lämmern zunächst auf unsere Mähwiesen gebracht. Wir hatten insgesamt viel zu wenig Gras, aber im Frühjahr gieren die Tiere nach dem frischen Grün. Besonders die laktierenden Mütter und die Lämmer brauchen dann den frischen Aufwuchs. Zwischenzeitlich ist alles ganz gut nachgewachsen und wir werden wohl zumindest einen Schnitt Heu machen können. Es ist zwar mit Mehraufwand verbunden, die Außenweiden jeden Tag abzufahren und nach dem rechten zu sehen, dafür ist es hier am Haus aber schön ruhig....

Vor zwei Wochen dann haben wir mit der Schur begonnen. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung ge…

Die jüngste Schwarznase

Unsere Loekka hat mit dem Lammen bis zum ersten richtig schönen Frühlingstag gewartet. Kluges Mädchen. Heute vormittag hat sie ein sehr schönes Auenlamm zur Welt gebracht. Wie immer macht sie es alleine, wie immer hat sie ein schönes, kräftiges, fittes Lamm und wie immer hat sie reichlich Milch und ist eine sehr fürsorgliche Mutter. Einfach toll.
Nachdem ausführlich Kontakt aufgenommen, geleckt und Milch getrunken wurde, haben es sich die beiden in der Sonne erst einmal gemütlich gemacht. So eine Geburt ist ganz schön anstrengend, für beide.






Mehr Lämmerbilder

Guckt ihr auch regelmäßig? Es gibt immer einmal wieder neue Lämmerbilder.

Zu mehr komme ich hier leider momentan nicht, es müssen immer noch 20 Auen lammen, 13 Walliser und sieben andere (drei Wensleydale, zwei Ryeland, meine Gotländerin, eine Devon). Die Damen machen es spannend. Es sind schon ein Haufen Lämmer da, so um die 80, vier Flaschenlämmer sind dabei. Und wir müssen immer noch voll zufüttern, das Gras wächst nicht, in einigen Ecken liegt immer noch Schnee. Arbeit satt. Neben der Arbeit.

Vielen Dank, dass ihr immer so fleißig guckt und für eure nette Resonanz.

Erste Lämmerbilder

Ein paar wenige Bilder einiger der bisherigen Lämmer habe ich online gestellt. Wenn ihr rechts auf das Lammbild klickt (oder auch hier), landet ihr im Album. Ist aber noch nicht besonders viel, es ist zum einen wirklich schwierig, im Stall zu fotografieren, zum anderen halten diese kleinen Biester einfach nicht still. Nun habe ich mir schon eine schnellere Kamera gekauft, aber die ist auch noch viel zu langsam.

Gestern ist das erste reinrassige Ryelandlamm geboren, erste Schwarznasenzwillinge gibt es auch schon, und Shetlanderin Queenie hat auch ein hübsches Zwillingspärchen. Überwiegend haben wir bisher aber Lämmer vom Devonbock, der hat wirklich nicht lange gefackelt, aber es gibt auch schon Lämmer vom Wensleydale Longwool (allerdings noch keine reinrassigen, die Damen lassen sich Zeit) und vom Ryeland.

Ich habe versucht, Bilder von meinem Favoritenlamm zu machen, ich nenne es das "Weimaraner Lamm", weil es wirklich genau die Farbe wie diese Hunderasse hat, ein wunderschönes…

Wir in der Presse

Natürlich will ich euch auf keinen Fall die Information vorenthalten, dass wieder einmal ein Bericht über uns erschienen ist. Diesmal in der aktuellen Augabe der "tina Land und Leute". Die Bilder sind vom letzen Jahr, als die Journalistin Claudia Reshöft und der Fotograf Michael Müller bei uns waren und kurz darauf ein kleiner Artikel in der tina erschienen ist. Der jetzige Bericht ist deutlich umfangreicher, Claudia war noch einmal bei uns, um den Text neu abzustimmen. Es ist wieder ein netter Bericht geworden, haltet aber unbedingt Taschentücher bereit. Um die Lachtränen zu trocknen. ;-)  Die Überschrift wurde im Nachhinein geändert, ebenso kam der Anreißer (heißt das so?) auf der Titelseite dazu. Der ist aber nicht auf Claudias Mist gewachsen, sie weiß, dass ich keine Schäferin sondern Schafhalterin bin. Ein großer Unterschied.

Wenn ich demnächst etwas Zeit habe, scanne ich den Bericht wieder ein und stelle ihn unter dem Reiter Presse zur Verfügung.

Vorbereitungen

Da für gestern ein recht schwerer Wintereinbruch angekündigt wurde, haben wir noch einige Vorbereitungen getroffen. Die trächtigen Tiere liefen auf der Hausweide beim Folientunnel, ca. 200 Meter vom Haus und Stall entfernt. Das ist zu weit, um nachts bei Schneetreiben und kaltem Ostwind Neugeborene und Mutter in den Stall zu holen, wenn die Kleinen womöglich eine Wärmelampe brauchen.  Dort draußen haben wir keinen Stromanschluß. Also haben wir die Damen alle in den Stall geholt, etwas näher in Augenschein genommen und sortiert. Alle Muttertiere können leider nicht im Stall bleiben, das wäre zu eng.

Zunächst haben wir die Gelegenheit genutzt und die Walliser frei geschoren. Die Damen haben zum Ende des Winters so viel Wolle, dass Andie ihnen Bauch, Hinterteil und den teilweise sehr langen Schwanz frei scheren muss. Natürlich nicht nackig, aber so, dass es nach dem Lammen nicht alles verklebt und vor allem, dass die Lämmer das Euter leichter finden. Wie man hier bei Elsa sehen kann, häng…

Startschuss in die Lammsaison

Eine Devon Longwool hat in diesem Jahr die Lammsaison eröffnet. Heute am frühen Nachmittag brachte sie bei schönstem Sonnenschein ein weibliches Lamm auf die Welt. Nun sind die beiden erst einmal in einer Einzelbox untergebracht, dort bleiben sie für ein paar Tage. Die Mutter ist eine Erstlammende, aber kümmert sich vorbildlich um ihr Lamm.



Unsere Website

Zugunsten des Blogs und der facebook-Seite habe ich die Website in letzter Zeit sehr vernachlässigt. Nach und nach werde ich die Seite nun überarbeiten. Ich plane auch eine Unterseite mit Tipps, so eine Art FAQ mit Antworten auf Fragen, die uns von Neuschafbesitzern immer wieder gestellt werden.

Angefangen habe ich mit der Unterseite der Walliser Schwarznasen, zu finden unter Home/Start > Unsere Schafe > Walliser Schwarznasen. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Tiere ursprünglich im Hochgebirge beheimatet sind. Es ist sehr schwierig, ihnen in Deutschland, vor allem im Norden, eine ausgewogene Fütterung zu bieten. Auch wir lernen immer noch dazu. Ich bin aber gerne bereit, unsere Erfahrungen weiter zu geben.

Es wird einige Zeit dauern, bis ich alles überarbeitet habe. Ich gebe Neuerungen hier bekannt.

Vielen Dank für eure Kommentare zu meinem Spam-Problem. Seitdem ich Postings von "Anonym" ausgeschlossen habe, ist nun endlich Ruhe.

Kommentarfunktion

Vielen Dank für eure Rückmeldungen, sehr interessant. Merkwürdigerweise habe ich die Spams ausschließlich bei älteren Posts. Teilweise bekomme ich eine Mitteilung über einen Kommentar, den ich als Spam erkenne, rufe dann den entsprechenden Post auf, aber da ist der Kommentar gar nicht mehr. Das verwundert mich noch viel mehr, denn man kann seinen Post in einem fremden Blog doch gar nicht komplett löschen, oder? Das mit dem Captcha-Code nervt mich ja eigentlich auch. Werde mal auf moderieren umstellen und es damit versuchen.

Sicherheitsabfrage aktiviert

Da ich in letzter Zeit zunehmend Probleme mit Spams habe, habe ich die Sicherheitsabfrage wieder eingeführt. Gefällt mir gar nicht, aber ich hatte nahezu täglich Spams, teilweise einen ganzen Sack voll. Sollte das noch nicht ausreichen, werde ich obendrein noch moderieren müssen. Habt ihr bei euren Blogs auch dieses Problem?

Das große Fressen

Wenn die Schafe hochtragend sind, ca. im letzten Trächtigkeitsdrittel, benötigen die Tiere viel Energie. Nur mit hiesigem Heu lässt sich der Bedarf nicht sicher decken. Auch nicht bei unseren Robusten, gerade zum Ende des Winters hin und bei Mehrlingsträchtigkeiten. Vor allem können die Tiere zum Ende der Trächtigkeit, wenn die Lämmer immer mehr Raum einnehmen, nicht mehr das Raufutter in den benötigten Mengen aufnehmen, um den Bedarf zu decken. Bekommen die Tiere zu wenig Energie zugeführt, besteht jedoch die Gefahr einer Ketose, die trotz intensiver Behandlung oft zum Tod des Muttertieres führt. Selbst wenn die Tiere überleben, sind sie stark geschwächt und können sich nicht um die Lämmer kümmern.

Es muss also vorgebeugt und Kraftfutter zugefüttert werden. In diesem Jahr füttern wir das erste Mal Maissilage, die wir von einem Landwirt im Nachbarort bekommen. Ergänzt werden muss dieses energiereiche mit eiweißhaltigem Futter, wofür wir Rapsschrot einsetzen. Ganz wichtig ist auch die …

Winterwetter - was denn nun?

Eigentlich wollte ich heute Bilder aufnehmen von der gar nicht so schönen Seite des Winters. Ich wollte einfach einmal ein wenig herum jammern. Bis gestern war es die Tage nur am Schütten, der Boden war völlig aufgeweicht. Es ist kein Spaß, bei so einem Wetter die Tiere zu versorgen. Der Trecker hinterlässt tiefe Spuren, die nassen Böden sind Gift für die Klauen, alles ist nass und klamm. Einzig die Wasserversorgung ist bei Plustemperaturen etwas einfacher.

Schon gestern nachmittag fing es aber wieder kräftig an zu schneien. Dicke, nasse Flocken fielen und innerhalb kürzester Zeit war alles wieder weiß.

Heute morgen konnte ich dann nur solche Bilder aufnehmen:










Jetzt regnet es allerdings schon wieder junge Hunde...

Vielen Dank für eure Kommentare zum letzten Post. Und auch für die davor. :D