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Endlich Sommer - und was sagen die Schafe dazu?

Wir sind froh, dass es nun endlich wärmer ist nach dem langen, kalten Winter und dem nassen Frühjahr. Doch kein Schaf mag wirklich warme Tage. Je nach Rasse kommen die Tiere mehr oder weniger gut mit der Hitze klar. Allen gemein ist, dass sie den größten Teil des Tages im Schatten verbringen. Die Tiere ziehen immer den Stall dem natürlichen Schatten beispielsweise unter Büschen vor. Ich persönlich finde es unter Bäumen und Büschen ja angenehmer, auch wenn einen da eher mal die Fliegen piesacken.

Gefressen wird dann ab spätnachmittags und vor allem nachts. Vor allem die Walliser meiden die Sonne, wo es nur geht. Auch wenn die Tiere geschoren sind, macht ihnen die Hitze zu schaffen. Wolle isoliert ja durchaus auch gegen Wärme. Natürlich muss immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Bei diesen Temperaturen und der Trockenheit saufen die Tiere ca. ein bis eineinhalb Liter pro Tag und Tier.

                                                  




                                Wenn wir kommen, trauen sie sich aber doch kurz aus ihrer Deckung,
                                                                            es könnte ja etwas zu fressen geben. 
                                                   Kurz danach verziehen sie sich aber sofort wieder in den Stall.





Auf der großen Weide versetzen wir den Zaun und geben den Tieren damit ein neues Stück frei zum Abfressen. Sobald es kühler wird werden sie sich auf das frische Grün stürzen. Beim Zaun Ziehen heißt es: Immer schneller laufen als die Bremsen fliegen können!





                                          Auf der Hausweide laufen eigentlich die Shetlander. 

                                                     Aber - wo sind denn bloß die ganzen Schafe??






                                              Einzig Rose steht verlassen auf der Weide und ist am Grasen. 
                                         Dann können die anderen doch aber eigentlich auch nicht weit sein!






                                          Ach, die Damen haben sich unter den Anhänger verkrochen! 
                                                                  Gut, wenn man so klein ist.
                                    Nicht, dass sie nicht auch ausreichend Schatten am Knick hätten.





             Gotländerin Viola, ihre Wensleydaletochter Vicky und Shetlanderin Judy ziehen                                     den Schatten unter den Sträuchern vor. Kluge Mädchen. Naja, vielleicht ist auch einfach kein Platz mehr unter dem Anhänger...



Nachdem es nun so lange trocken und warm war, konnten wir alle dafür vorgesehenen Koppeln abmähen und das Heu zu Rundballen pressen lassen. Hier hat Andie gerade einen Schwung nach Hause geholt. Davon musste er einige Fuhren fahren. Das sollte für den Winter reichen.


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