Samstag, 2. Juli 2016

Urlaub bei uns

Seit einiger Zeit bieten wir ja eine Übernachtungsmöglichkeit oder Unterkunft für einen Kurzurlaub  in einem 1-Zimmer-Appartement in unserem Haus an. Seit Kurzem gibt es nun auch die Möglichkeit, in einem komplett ausgebauten Bauwagen mit Kochnische und Duschbad bei uns im Garten zu übernachten. Wir freuen uns auf schafverrückte Gäste!
Weitere Infos beim Klick auf das Bild.

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Montag, 13. Juni 2016

Reisebericht und Handscherkurs

Am nächsten Wochenende jagt bei uns ein Highlight das nächste. Am Freitag gibt es einen Reisebericht von den schottischen Inseln. Hier schon einmal ein paar Bilder:



Reisebericht: Auf den Spuren der Wikingerschafe
Die schottischen Inseln aus einer besonderen Perspektive
Freitag, 17.Juni, 19:30, 24326 Stocksee,
Dorfgemeinschaftshaus Am Dorfplatz
Ein halbes Jahr lang war Irina Böhme mit ihrer Hündin Swift in einem umgebauten kleinen Bus auf den schottischen Inseln unterwegs. Antrieb der Reise war es, sich auf die Spuren der Wikingerschafe zu begeben, ursprüngliche Schafrassen, die es noch heute auf den Inseln gibt. Schafe hat Irina gefunden, aber auch viele interessante Menschen kennengelernt, sie hat Schafe auf Foula geschoren, mit Einheimischen in Lerwick musiziert, Ponyshows besucht, Wolle beim bekanntesten Wollhändler der Inseln sortiert und musste sich gegen Raubmöwen zur Wehr setzen. Aufgrund des unberechenbaren Atlantiks steckte sie tagelang fest, musste mal die Fähre nehmen, die dann kurz vor dem Ziel wieder umdrehte, da sie aufgrund des Wellengangs nicht anlegen konnte, dann wieder den Flieger, um auf die kleineren Inseln zu kommen, der sich aber aufgrund des Wetters auch nicht unbedingt an seinen Plan hält.
Heraus gekommen ist ein abwechslungsreicher und mit vielen schönen Bildern versehener Reisebericht. Am Freitag, den 17.Juni 2016 um 19:30 Uhr präsentiert die Nutztier-Arche Stocksee im Dorfgemeinschaftshaus in 24326 Stocksee, Am Dorfplatz, Irina Böhme mit ihrem Reisebericht. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.




Am Samstag, 18.Juni, findet bei uns dann ein Handscherkurs statt.
Welche Schere ist geeignet, ein Schaf mit der Hand zu scheren und wie pflege ich sie? Wie muss ich das Schaf halten? Wie vermeide ich Verletzungen? Irina Böhme, die ihre eigenen Schafe seit Jahren mit der Hand schert und im vergangenen Jahr -zig Schafe auf den schottischen Inseln geschoren hat, erzählt und zeigt bei uns, wie es geht. 

Die Plätze für aktive Teilnehmer sind alle belegt. 

Gebühr für passive Teilnehmer: 10 Euro.

Wir beginnen um 10Uhr mit der Theorie, danach geht es den Schäfchen an die Wolle. Zwischendurch kurze Mittagspause.

Anmeldung erwünscht.

Sonntag, 12. Juni 2016

Bergschafe in Stocksee


Unverhofft wurde uns eine kleine Herde Bergschafe angeboten. Zwei Hammel und sechs Auen wurden aus persönlichen Gründen der Besitzerin abgegeben. Heute haben wir sie geholt. Sie stehen erst einmal für sich auf der Hauskoppel und wirken momentan noch etwas verunsichert und desorientiert. Es sind wunderschöne Tiere, dem Typ entsprechend allerdings auch recht großrahmig, vor allem die beiden Hammel. Wenn sie sich aklimatisiert haben und geschoren sind, kommen sie auf die Sommerweide.

Mittwoch, 6. April 2016

*TERMINERGÄNZUNG SCHUR*

Wie im vorigen Post angekündigt, findet am Freitag, 15.April, die Schur unserer Tiere statt. Der Scherer kommt allerdings später, dafür kommt er am Samstag, 16.April, noch einmal.

Die Termine:
Freitag, 15.April ab 13Uhr
Samstag, 16.April, ab 13 Uhr

Bitte denkt bei Regenwetter an entsprechendes Schuhwerk, das hatte ich noch vergessen zu erwähnen.

Freitag, 1. April 2016

Schurtermin




Am 15.April soll es den restlichen Schäfchen an die Wolle gehen. Bisher wurden nur unsere trächtigen Muttertiere geschoren, es stehen noch die Böcke aus sowie die nichtgedeckten Muttertiere und Jungtiere. Letztere werden das erste Mal geschoren.
Interessierte sind herzlich eingeladen, ab 11Uhr die Vliese quasi ab Schaf zu erwerben.
Überwiegend sind noch die ganzen Mixschafe zu scheren, da sind sehr schöne lockige Vliese dabei, aber auch geschlossene. Locken gibt es überwiegend in weiß, die farbigen Tiere haben eher geschlossene Vliese.
Es gibt NICHT: Shetland (werden später geschoren) und Wensleydale (sind schon).
Es werden geschoren:
-Diverse Mixe (darin u.a. enthalten: Border Leicester ODER Ryeland ODER Wensleydale Longwool ODER Devon Longwool, einige wenige Black Welsh Mountain und Shetlandmixe)
-Herdwick
-Black Welsh Mountain
-Skudden
-Border Leicester
-die Zuchtböcke der Rassen
--Ryeland
--Devon Longwool
--Walliser Schwarznase
Es werden keine Reservierungen entgegen genommen.
Ort: Waldweg in 24326 Stocksee
(Zugang zwischen Waldweg 38a und 38b. Bitte an der Straße parken und dann zwischen den Häusern durch zum Folientunnel auf der Weide laufen)

Montag, 28. März 2016

Danke, Tamara!


Vor gut einem Jahr suchten wir für die Lammzeit eine Hilfe. Es meldete sich Tamara. Wir hatten uns kurz vorher kennengelernt, als sie sich nach der Schur für Wolle unserer Tiere interessierte. Durch einen glücklichen Zufall hatte sie einige Wochen Zeit in der Hochzeit unserer Lammungen. Kurzerhand zog Tamara mit ihrer Hündin Sheba vorübergehend bei uns ein.

Tamara entpuppte sich als wahrer Glücksgriff. Auf einer Farm in Minnesota, USA aufgewachsen, sind ihr die Bedürfnisse der Tiere und die Arbeit rundherum vertraut. Und sie hat ein Händchen für Tiere. Als erste "Amtshandlung" schaffte sie es, einem Muttertier, das nur ein Lamm hatte, einen Drilling einer anderen Mutter unterzuschieben. Die Beiden hatten fast gleichzeitig gelammt und in so einem Fall stehen die Chancen recht gut, dass das klappt. So blieb uns das Zufüttern dieses Drillings erspart, er kam bei der anderen Mutter unter und wurde wie ihr eigenes aufgezogen.

Auch in diesem Jahr konnte Tamara es glücklicherweise wenigstens für einige Zeit einrichten, wieder auszuhelfen. Wieder übernahm sie eine Nachtschicht und half tagsüber bei allen möglichen anfallenden Arbeiten. Vor allem das Tränken der Flaschenlämmer legen wir immer gern in ihre verantwortungsvollen Hände.

Leider -für uns- muss Tamara nun wieder ihrer Arbeit an der Uni Göttingen nachgehen. Aber wir freuen uns für sie, dass sie dort einen tollen Job gefunden hat.

Bis hoffentlich nächstes Jahr, liebe Tamara!


Dienstag, 22. März 2016

Lammzeit

Die Laute, die Mutter und Lamm in den ersten Minuten nach der Geburt von sich geben, sind etwas ganz Besonderes und dienen der Kontaktaufnahme. Besonders das tiefe Brummen der Mutter ist sonst nie wieder zu hören. Während dieser kurzen Zeit ziehen sich alle anderen Schafe der Herde von Mutter und Lamm zurück.

                                                 


Ansonsten startet die Lammzeit bei uns etwas schleppend. Eigentlich sind wir schon in der vierten Woche, aber es haben gerade mal ein Dutzend Muttertiere gelammt. Dabei waren allerdings schon drei Drillingsgeburten. Alle Drillinge sind wohlauf und müssen bisher fast gar nicht zugefüttert werden.

                                                   Spätestens zu Ostern gibt es Bilder.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Schwarznasen im Musikvideo


Manchmal kommt unverhofft ja oft. Für die Produktion eines Musikvideos für den neuen Song von Heinz Rudolf Kunze wurde unter anderem ein "Bauer" benötigt. Mann in oller Juppe (=Jacke) mit Trecker  und ein paar Viechern? Gibt es hier! Also wurde kurzfristig ein Drehtermin vereinbart, der Chef der Produktionsfirma, Regisseur, Kameramann und Drohnenpilot in Personalunion reiste an und filmte einen Trecker fahrenden, Klauen schneidenden und Lämmer fütternden Schwarznasenzüchter. Heraus gekommen ist, wie wir finden, ein sehr schönes und passendes Musikvideo zu einem Ohrwurm-verdächtigen Song mit einer wahren und lebensbejahenden Botschaft. Auch die anderen Protagonisten passen wirklich prima. Der Hingucker sind aber auf jeden Fall unsere Schwarznasenlämmer, oder? Auch wenn das Klauen Schneiden dem Schnitt zum Opfer gefallen ist (wie passend...).

Um zum Video zu gelangen, bitte auf das Bild klicken:
Schwarznasen go Pop


                                         

Freitag, 22. Januar 2016

Lämmerbilder

Die Lammzeit geht weiter, wenn auch langsam. Die meisten Auen lammen eh erst ab März, ausschließlich die Walliser Schwarznasen lammen jetzt. Bernie, der Vater der Lämmer (siehe unten), war noch recht unerfahren bei seiner ersten Deckzeit und hat sich wohl Zeit gelassen. Immer schön eine nach der anderen! So haben bisher nur eine gute Handvoll Walliserinnen gelammt. Von neun Lämmern sind es bisher aber acht Auenlämmer, ein ganz erstaunliches Geschlechterverhältnis.












Samstag, 9. Januar 2016

Nachschub


                  Heute gab es Heunachschub für die Jungtiere und nicht gedeckten Muttertiere.
                                    Denen geht es draußen nach wie vor hervorragend.


Die Heucontainer sind ratzeputz leer gefressen.

Zuerst gibt es die tägliche Ration Zufutter.

Während die Damen fressen, haben wir die Rundballen abgeladen
und die Container darüber gestülpt. 

Montag, 4. Januar 2016

Winter

Bis Ende Dezember war es ein ausgesprochen milder Winter. Teilweise war es auch recht nass, aber auf unseren relativ leichten Böden wird es eigentlich nie so schlimm. Bzw. haben die Tiere immer genügend Ausweichmöglichkeiten. Den ganzen Dezember konnte man obendrein noch das Gras wachsen sehen, das war wirklich verrückt. Aber das spart natürlich enorm Futter. Wir hatten einige Weiden nachzuweiden, die Böcke, die Jungtiere und die nicht trächtigen Muttertiere kamen damit und mit etwas Zufutter hervorragend zurecht.

Seit ein paar Tagen friert es nun, und vor allem der eisige Wind führt dazu, dass es empfindlich kalt ist. Den Schäfchen in ihrer Wolle macht es natürlich nichts aus. Hauptsache sie können Schutz suchen, haben genug zu fressen und Wasser.


Das hier ist der Dave- Trainingstrupp. (Dave ist unser junger Border Collie). Gerade gab es nach absolviertem Training ein paar Haferkörner. Im Hintergrund der "Heu-Iglu".

                                  


Ein paar Koppeln weiter überwintern die Böcke. Heute gab es zum ersten Mal Heu. Aber nur wenige Herren haben Appetit auf den trockenen Kram. Auf der großen Weide gibt es auch noch reichlich Gras. Hier sieht man eine unserer neuen Heuraufen besser. Es ist ein ausgedienter Altglascontainer.




Die meisten Böcke suchen sich lieber auf der Weide etwas zu fressen.



Shetlandhammel Monty kommt gucken, ob es womöglich auch noch etwas Besseres zu holen gibt.



                                                               Impressionen am See.





Die trächtigen Muttertiere sind geschoren und im Stall. Die Temperatur im Folientunnel ist angenehm, dazu ist es natürlich zugfrei. Von dem kalten Ostwind ist hier nichts zu spüren.