Montag, 4. Januar 2016

Winter

Bis Ende Dezember war es ein ausgesprochen milder Winter. Teilweise war es auch recht nass, aber auf unseren relativ leichten Böden wird es eigentlich nie so schlimm. Bzw. haben die Tiere immer genügend Ausweichmöglichkeiten. Den ganzen Dezember konnte man obendrein noch das Gras wachsen sehen, das war wirklich verrückt. Aber das spart natürlich enorm Futter. Wir hatten einige Weiden nachzuweiden, die Böcke, die Jungtiere und die nicht trächtigen Muttertiere kamen damit und mit etwas Zufutter hervorragend zurecht.

Seit ein paar Tagen friert es nun, und vor allem der eisige Wind führt dazu, dass es empfindlich kalt ist. Den Schäfchen in ihrer Wolle macht es natürlich nichts aus. Hauptsache sie können Schutz suchen, haben genug zu fressen und Wasser.


Das hier ist der Dave- Trainingstrupp. (Dave ist unser junger Border Collie). Gerade gab es nach absolviertem Training ein paar Haferkörner. Im Hintergrund der "Heu-Iglu".

                                  


Ein paar Koppeln weiter überwintern die Böcke. Heute gab es zum ersten Mal Heu. Aber nur wenige Herren haben Appetit auf den trockenen Kram. Auf der großen Weide gibt es auch noch reichlich Gras. Hier sieht man eine unserer neuen Heuraufen besser. Es ist ein ausgedienter Altglascontainer.




Die meisten Böcke suchen sich lieber auf der Weide etwas zu fressen.



Shetlandhammel Monty kommt gucken, ob es womöglich auch noch etwas Besseres zu holen gibt.



                                                               Impressionen am See.





Die trächtigen Muttertiere sind geschoren und im Stall. Die Temperatur im Folientunnel ist angenehm, dazu ist es natürlich zugfrei. Von dem kalten Ostwind ist hier nichts zu spüren.