Samstag, 16. Februar 2013

Kommentarfunktion

Vielen Dank für eure Rückmeldungen, sehr interessant. Merkwürdigerweise habe ich die Spams ausschließlich bei älteren Posts. Teilweise bekomme ich eine Mitteilung über einen Kommentar, den ich als Spam erkenne, rufe dann den entsprechenden Post auf, aber da ist der Kommentar gar nicht mehr. Das verwundert mich noch viel mehr, denn man kann seinen Post in einem fremden Blog doch gar nicht komplett löschen, oder? Das mit dem Captcha-Code nervt mich ja eigentlich auch. Werde mal auf moderieren umstellen und es damit versuchen.

Freitag, 15. Februar 2013

Sicherheitsabfrage aktiviert

Da ich in letzter Zeit zunehmend Probleme mit Spams habe, habe ich die Sicherheitsabfrage wieder eingeführt. Gefällt mir gar nicht, aber ich hatte nahezu täglich Spams, teilweise einen ganzen Sack voll. Sollte das noch nicht ausreichen, werde ich obendrein noch moderieren müssen. Habt ihr bei euren Blogs auch dieses Problem?

Samstag, 9. Februar 2013

Das große Fressen

Wenn die Schafe hochtragend sind, ca. im letzten Trächtigkeitsdrittel, benötigen die Tiere viel Energie. Nur mit hiesigem Heu lässt sich der Bedarf nicht sicher decken. Auch nicht bei unseren Robusten, gerade zum Ende des Winters hin und bei Mehrlingsträchtigkeiten. Vor allem können die Tiere zum Ende der Trächtigkeit, wenn die Lämmer immer mehr Raum einnehmen, nicht mehr das Raufutter in den benötigten Mengen aufnehmen, um den Bedarf zu decken. Bekommen die Tiere zu wenig Energie zugeführt, besteht jedoch die Gefahr einer Ketose, die trotz intensiver Behandlung oft zum Tod des Muttertieres führt. Selbst wenn die Tiere überleben, sind sie stark geschwächt und können sich nicht um die Lämmer kümmern.

Es muss also vorgebeugt und Kraftfutter zugefüttert werden. In diesem Jahr füttern wir das erste Mal Maissilage, die wir von einem Landwirt im Nachbarort bekommen. Ergänzt werden muss dieses energiereiche mit eiweißhaltigem Futter, wofür wir Rapsschrot einsetzen. Ganz wichtig ist auch die Ergänzung mit Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen, wofür den Schafen mehrere hochwertige Leckschalen zur Verfügung stehen.

Auf der Weide mit dem Tunnel läuft die gemischte Herde. Eigentlich sind die anderen Herden auch von den Rassen her gemischt, nur hier laufen gehörnte und ungehörnte Tiere zusammen, seitdem zu Silvester aus Angst vor der Knallerei die Ryeland und die Mixe das Trennnetz nieder gerissen haben. Da es gut klappt, im Tunnel genug Platz ist und sie noch eine Melkriege als Ausweichmöglichkeit haben, haben wir es so gelassen.

Zunächst werden die Tiere aus dem Tunnel ausgesperrt. Es ist nahezu unmöglich, den Trog zu füllen, wenn die Tiere dabei sind. Ein zum Trog stürmendes Schaf kennt keine Verwandten und rennt auch den Futtermeister über den Haufen. Das ist zwar nicht so gefährlich wie bei einer Bullenherde, aber kann auch recht unangenehm werden, vor allem, wenn gehörnte Tiere dabei sind. Ganz davon abgesehen geht beim Einschütten das meiste Futter daneben, wenn die Damen die Köpfe im Trog haben.
Auf dem ersten Bild stehen die Damen also erwartungsvoll vor dem Tor. Sie stehen aber nicht direkt vor dem Tor, sondern vor dem Anhänger, da sich darin das Futter und Futtermeister Andie befinden, der es gerade anmischt.

                                         
"Boah, dauert das wieder lange"

                                      Der Trog ist befüllt, die Tore können also geöffnet werden:
                                                                     Auf die Plätze - Fertig - Los!







Und von der anderen Seite

Alle Schafe waren herein und an den Trog gestürmt und fraßen. Alle außer Elli. Sie mochte sich wohl nicht so in das Getümmel stürzen. Da Elli aber nicht besonders rund ist, dazu schon acht Jahre alt, seit sie zwei Jahre alt ist jedes Jahr Lämmer hatte, teilweise sogar zwei Mal, muss sie unbedingt Zufutter haben. Obendrein ist sie eine von Muttis Lieblingen. ;)



Natürlich habe ich sie nicht den ganzen Eimer leer fressen lassen. Das hätte sie nicht überlebt. Sie durfte aber so lange fressen, bis die anderen fertig waren.

Vielen lieben Dank für eure positive Resonanz auf meinen letzten Post. Macht echt Spaß, für euch zu fotografieren! :D


Mittwoch, 6. Februar 2013

Winterwetter - was denn nun?

Eigentlich wollte ich heute Bilder aufnehmen von der gar nicht so schönen Seite des Winters. Ich wollte einfach einmal ein wenig herum jammern. Bis gestern war es die Tage nur am Schütten, der Boden war völlig aufgeweicht. Es ist kein Spaß, bei so einem Wetter die Tiere zu versorgen. Der Trecker hinterlässt tiefe Spuren, die nassen Böden sind Gift für die Klauen, alles ist nass und klamm. Einzig die Wasserversorgung ist bei Plustemperaturen etwas einfacher.

Schon gestern nachmittag fing es aber wieder kräftig an zu schneien. Dicke, nasse Flocken fielen und innerhalb kürzester Zeit war alles wieder weiß.

Heute morgen konnte ich dann nur solche Bilder aufnehmen:


Die gemischte Herde wartet auf Frühstück in Form von Hafer.
Heu oder Heulage steht immer zur Verfügung.

Dasselbe Bild bei den Gotlandpelzschafen.
Man beachte die Schnee"wechte" am Unterstand im Hintergrund.

Zwei Coburgermixe

Black Welsh Mountain. Momentan eher White Welsh Mountain.

Shetlanderin Rose


Am Salzleckstein wird immer gerne geschleckt.
Shetlander Marcy und Josie.

Islandwallach Skafti fand das neue Weiß toll. Hier stellt er sich gerade in Positur,
nachdem er eine Weile herumgesteppt ist.

Frühstück für die Isis

                                  Jetzt regnet es allerdings schon wieder junge Hunde...

Vielen Dank für eure Kommentare zum letzten Post. Und auch für die davor. :D

Samstag, 2. Februar 2013

Wintersonne

Die durchschnittliche Sonnenscheindauer in Deutschland im Januar beträgt 44 Stunden, so die Statistik des Deutschen Wetterdienstes. Ist ja auch schon nicht so furchtbar viel. Im Januar 2013 betrug die Sonnenscheindauer sogar nur 22 Stunden. Und da soll man keine Depressionen bekommen!

Heute war nun endlich einmal ein schöner Tag. Zwar sehr kalt, vor allem wegen des Windes, aber es war sonnig! Nicht nur wir tanken dann gerne UV-Strahlen, auch die Schafe genießen es, sich draußen aufzuhalten. Bei Regen oder Schnee rühren sich die Damen praktisch nicht aus den Ställen von den Heuraufen weg.

Kaum ist jedoch der Schnee weggetaut und es ist trocken, wird nach etwas Grünem gesucht oder einfach nur gemütlich in der Sonne stehend oder liegend wiedergekäut.